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Klassische Musik und Oper von Classissima

Simon Rattle

Mittwoch 7. Dezember 2016


nmz - neue musikzeitung

3. November

Musik ist kein Selbstzweck

nmz - neue musikzeitung Gespräche mit dem Pianisten Menahem Pressler Viele Musiker werden nach ihrem Tod zur Legende, manche aber auch schon zu Lebzeiten, so der Pianist Menahem Pressler. Er gehörte dem berühmten Beaux Art Trio an und hat dessen Stil und Spiel wesentlich bestimmt. Als sich das Trio 2008 nach 53 Jahren auflöste, setzte Pressler seine Karriere zum allgemeinen Erstaunen allein fort und gastiert seitdem als Solist und mit Orchestern; in Erinnerung ist das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 2014, als der damals 91-jährige Pianist und der um dreißig Jahre jüngere Simon Rattle bei Mozarts letztem Klavierkonzert zu einem bewegenden Auftritt zusammenfanden. Beschriebene Rezensionsobjekte:  Dieses Verlangen nach Schönheit. Gespräche über Musik Weiterlesen

musik heute

11. November

Berliner Philharmoniker in New York gefeiert

New York – Mit Ovationen haben Musik-Fans in der New Yorker Carnegie Hall ein Konzert der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle gefeiert. Im ausverkauften Haus interpretierte das Orchester am Donnerstag neben der [...] The post Berliner Philharmoniker in New York gefeiert appeared first on MUSIK HEUTE .






Crescendo

14. Oktober

Viele Herausforderungen für Zietzschmann - Wie die designierte Intendantin der Berliner Philharmoniker Hamburg verlässt

Andrea Zietzschmann wird den Berliner Philharmonikern als Intendantin gut tun. In der Hamburger Elbphilharmonie wird sie fehlen. Von Axel Brüggemann Was war das für ein Hickhack! Das Berliner Musiker-Konkave tagte, eine Pressekonferenz wurde anberaumt, der Wunschkandidat angerufen – aber der sagte ab. Allgemeine Verwirrung, kein Ergebnis. Dann endlich die Erlösung: Kirill Petrenko wurde zum neuen Chef der Berliner Philharmoniker bestellt und sagte: „Ja“. Aber auch: „Irgendwann.“ Damals gab es mehr Fragen als Antworten. Unter anderem, wann der Dirigent denn München nun in Richtung Spree verlassen wird. Dass Petrenko ein musikalisches Genie ist, stand immer außer Frage. Aber es wurde auch gefragt, wie der Mann, der so gerne schweigt und Interviews weitgehend als störend empfindet, das globale Marketing der Weltmarke Berliner Philharmoniker vorantreiben kann. Auch deshalb war man gespannt darauf, wer die Philharmoniker als Intendant leiten wird. Nun wurde Andrea Zietzschmann bestellt. Sie ist eine mindestens so gute Wahl wie Petrenko. Auch, wenn ihr Amtsantritt bereits jetzt einige wichtige Fragen aufwirft. Was wird aus Hamburg? Die größten Fragen stellt man sich derzeit allerdings wohl weniger in Berlin als in Hamburg: Hier hatte Zietschmann erst vor drei Jahren das NDR Orchester übernommen, das unter ihr zum „Elphilharmonie Orchester“ umbenannt wurde. Nach der Gründung des Mahler Chamber Orchestras und einer Station beim Hessischen Rundfunk versprach der NDR ihr damals eine neue, große Herausforderung. Sie sollte Thomas Hengelbrocks eher mittelmäßiges Ensemble fit machen, um als Heimatorchester der Elbphilharmonie genügend neues Publikum in das Vorzeigehaus zu locken. Eine Aufgabe, deren Erfolg bis heute nicht abschätzbar ist. Dass die Elbphilharmonie als architektonisches Wunder in der Anfangszeit erfolgreich sein wird, steht außer Frage. Aber das neue Haus hat eben keine Berliner Philharmoniker, die Musikfans aus der ganzen Welt auch dann locken, wenn der „Aha“-Effekt verebbt ist. Zietschmann konnte in Hamburg mit politischer Rückendeckung rechnen. Ein finanzielles Bekenntnis des NDR half ihr, einen fast unlösbaren Spagat zu schaffen: Die Mietkosten für das NDR-Orchester werden in der neuen Nobel-Konzerthaus-Immobilie an der Elbe von 300.000 Euro auf 800.000 Euro explodieren. Zietschmann will das mit einer neuen Preispolitik, einer engeren Publikumsbindung und neuen Publikumsschichten kompensieren. Ob dieser Plan aufgeht, wird sich erst noch zeigen. Auch, ob die Mehrkosten für das NDR-Orchester einen Sparkurs bei den anderen NDR-Ensembles nach sich ziehen werden. Die Debatte, ob es überhaupt zum Öffentlich-Rechtlichen Auftrag des NDRs gehört, sich dermaßen offensiv an der Finanzierung der Elbphilharmonie zu beteiligen, wird wohl auch erst noch geführt werden – aber dann ist Zietzschmann schon lange in Berlin. Offen, freundlich und bestimmt In Hamburg hat sie gezeigt, dass sie eine gute Musik-Managerin ist, dass sie parkettsicher verhandelt, dass sie gerade im verkrusteten, hanseatischen Klassik-Klüngel eine perfekte Strippenzieherin ist und es schafft, ihre eigenen Interessen auch gegenüber mächtigen Gegnern durchzusetzen. All das tut sie mit einer erfrischenden Offenheit und Freundlichkeit. Um so größer dürfte die Enttäuschung beim NDR gewesen sein, als die Berliner der Intendantin ein Angebot machten, das sie nicht ausschlagen konnte. Wenn Zietzschmann nun bereits 2017, nach der Eröffnung der Elbphilharmonie, nach Berlin weiterzieht, wird ihr Hamburger Nachfolger auf der einen Seite eine gemähte Wiese vorfinden, auf der anderen Seite aber auch alle bisher noch unabsehbaren Risiken vertreten müssen. In Berlin wird Zietzchmann derweil zu Recht mit offenen Armen empfangen. Ihr Vorgänger, Martin Hoffmann, kam aus dem Medienzirkus, überließ Simon Rattle die Scheinwerfer der Öffentlichkeit und bastelte im Hintergrund an einem eigenen Philharmoniker-Label, an der Digital Concerthall und fiel ansonsten nicht weiter auf. Genau das aber wird nun wohl Zietzschmanns Rolle sein. Zum einen, weil Petrenko nicht gerade für seine Medien-Offenheit bekannt ist. Zum anderen, weil auch die Berliner Philharmoniker, die musikalisch derzeit wieder gewaltig an Profil gewinnen, in den letzten Jahren viele kulturpolitische Fragen ausgesessen haben. Agenda für Berlin Weder von Rattle noch von Hoffmann bekam man Antworten auf die durchaus brisante Frage, wie sich die Berliner zu Gastspielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verhalten, in denen jüdische Orchestermitglieder als Vogelfrei gelten und zum Teil nicht mitreisen. Ist es für ein deutsches Orchester mit angeblichem Bewusstsein für die eigene Vergangenheit eigentlich korrekt, in Abu Dhabi Millionen abzugreifen und dafür die Vision eines humanistischen Orchesters zu verraten? Fraglich auch, ob es unter Zietzschmann mit jenem Kurs weitergehen wird, den ihr Vorgänger vorangetrieben hat. Gemeint ist das offensive Flirten mit lukrativen Geldgebern. So haben die Berliner Philharmoniker unter Hoffmann die Salzburger Osterfestspiele (eine Tradition seit Karajan) aufgegeben und sind ins finanzstärkere, aber künstlerisch unbedeutendere Baden-Baden gezogen. Seither stiehlt ihnen die Staatskapelle Dresden zu Ostern regelmäßig die Show in Salzburg. Ähnlich verkalkuliert haben sich die Berliner wohl auch mit den öffentlich-rechtlichen Sendern: Das ZDF hat sie kurzerhand nicht länger verpflichtet und lässt stattdessen ebenfalls die Dresdner zu Silvester spielen. Andrea Zietzschmann wird in Hamburg viele offene Aufgaben zurücklassen und in Berlin auf ein Orchester stoßen, das bereit für einen erneuten, massiven Wandel ist – einen Wandel, der aus dem Bewusstsein des Vergangenen in die Zukunft strebt. Die neue Intendantin wird Fingerspitzengefühl beweisen müssen. Aber das hat sie in Hamburg ja bereits unter Beweis gestellt.

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